LRS-TRAINING

Kennst du das?

  • Dein Kind hat Probleme mit dem Lesen und/oder dem Schreiben?
  • Wiederholen und Lernen hat kaum Erfolg?
  • Die Hausaufgaben sind ein täglicher Kampf?
  • Die ganze Familie leidet unter der Situation?

Das muss nicht sein!

Ich helfe deinem Kind (und dir) mit maßgeschneidertem LRS-Training. Ob dein Kind eine diagnostizierte LRS oder Legasthenie hat oder sich einfach mit dem Lesen und Schreiben schwer tut, spielt keine Rolle.

So startet das LRS-Training:

Zunächst einmal finde ich im Rahmen einer Lernstandserhebung heraus, wo die sogenannte 0-Fehler-Grenze deines Kindes liegt. Das heißt, wir schauen, an welchem Punkt im Lese- und Schreiblernprozess dein Kind keine Fehler macht. An dieser Stelle setzt die Förderung an. Den weiteren Trainingsverlauf halte ich im Förderplan fest, der als Orientierung für die nächsten Schritte dient.

Mit deinem Kind arbeite ich in seinem eigenen Tempo ganz individuell an den jeweiligen Problempunkten. Geübt wird so lange, bis dein Kind das jeweilige Thema verstanden und sicher anwenden kann. Hierzu verwende ich unterschiedliche Materialien, Spiele und kreative Ansätze.

Wichtig ist auch, dass jeder Erfolg gewürdigt wird, denn der Blick auf das, was man schon geschafft hat, motiviert für die nächste Etappe.

Bei Bedarf können mich Eltern (und Kinder) natürlich jederzeit ansprechen. Gespräche mit den Lehrkräften deines Kindes führe ich auf Wunsch.

Von der Kontaktaufnahme zum Vertragsabschluss:

  • Nach der Kontaktaufnahme erfolgt das erste Elterngespräch, telefonisch oder per Zoom. Hierbei unterhalten wir uns über die aktuellen Probleme des Kindes, was bereits gemacht wurde und was Ihr Euch als Familie von dem LRS-Training wünscht.
  • In den ersten zwei bis drei Trainingsstunden geht es ums Kennenlernen. Außerdem ermittele ich den Lernstand deines Kindes.
  • Nach Auswertung der Lernstandserhebung erfolgt ein zweites Elterngespräch, in dem ich Euch darüber informiere, an welchem Punkt Euer Kind aktuell steht und wie die weitere Förderung aussehen könnte.

Deine Investition:

Das LRS-Training findet in der Regel für 50 Minuten einmal wöchentlich online oder als Hausbesuch* in Hofheim am Taunus statt.

Der Monatsbeitrag liegt bei 220,00 Euro (inklusive Ferienzeiten)

*Hausbesuche biete ich temporär an, bis ich eine geeignete Räumlichkeit gefunden habe.

Häufige Fragen zum Thema LRS/Legasthenie:

LRS ist eine Abkürzung, die für Lese-Rechtschreib-Störung, -Schwäche oder -Schwierigkeit stehen kann. Kinder mit LRS haben größere Probleme beim Schreiben- und Lesenlernen, die häufig länger andauern. Diese Probleme haben nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, sondern können unterschiedliche Ursachen haben.

Mit Legasthenie wird die selbe Problematik bezeichnet. Heutzutage bevorzugt man die Abkürzung LRS. Mehr hierzu kannst du in diesem Blogartikel (https://ilkakind.de/unterschied-lrs-und-legasthenie/) lesen.

In einigen Schulen werden klassenweise Tests durchgeführt und ausgewertet. Die Schüler*innen, die in diesen Tests unter dem Mittelwert liegen, gelten als LRS-Kinder und erhalten von schulischer Seite entsprechende Förderangebote.

Eine klassische LRS-/Legasthenie-Diagnose ist viel komplexer und wird von Sozial-Pädiatrischen Zentren (SPZ) oder Kinder- und Jugendpsychiatern in Einzelterminen durchgeführt.  Neben der eigentlichen Testung der Lese- und Rechtschreibleistung wird bei einer LRS-/Legasthenie-Diagnose auch die Intelligenz überprüft und die soziale Situation berücksichtigt.

Wenn dein Kind beim Lesen und/oder Schreiben hinterherhinkt, stellst du dir vielleicht die Frage, ob es LRS hat und ob du dich um eine entsprechende Diagnose bemühen solltest.

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Das hängt ganz von Eurer individuellen Situation ab. Manche Schulen oder Bundesländer setzen eine Diagnose für eine Förderung oder Gewährung eines Nachteilsausgleichs voraus. Einen Überblick über die Erlasse in ganz Deutschland findest du auf der Seite der Legakids.
Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich vor dem Beginn einer Diagnose mit der Klassenleitung deines Kindes auszutauschen. Teilweise sind die Unterstützungsmaßnahmen der Schulen nicht an eine offizielle LRS-/Legasthenie-Diagnose gekoppelt, so dass Ihr vielleicht auf diesen Schritt verzichten könnt.

Was gegen eine Diagnose spricht, ist die Dauer dieses Verfahrens. Oft dauert es mehrere Monate vom Anfangsverdacht, über die Diagnose bis hin zum Beginn der Fördermaßnahme. Was auch passieren kann: Dein Kind identifiziert sich so stark mit der Diagnose, dass es sehr schwierig wird, an seinen Problemen zu arbeiten.


Fragen, die Euch bei der Entscheidung für oder gegen ein Diagnose-Verfahren helfen können:

  • Was ändert sich für dein Kind, wenn es eine Diagnose hat?
  • Warum wurde die Diagnose empfohlen? Kannst du die Gründe nachvollziehen und sind sie dir einleuchtend?
  • Brauchst du die Diagnose, damit deinem Kind gut geholfen werden kann?

Einen sehr guten und ausführlichen Blog-Artikel über die Vor- und Nachteile einer Diagnose kannst du hier bei meiner Kollegin Dina Beneken lesen. Die Fragen oben habe ich mir übrigens bei ihr geliehen.

Unter einem Nachteilsausgleich versteht man Unterstützungsmaßnahmen, die Schüler*innen geboten werden, die Probleme mit dem Lesen und/oder Schreiben  haben. Was deinem Kind konkret angeboten wird, entscheidet in der Regel die Klassenkonferenz. Beispiele für Maßnahmen im Rahmen eines Nachteilsausgleichs:

  • Vergrößerte Kopien
  • Mehr Zeit für die Klassenarbeiten
  • Verwendung eines Wörterbuchs bei Arbeiten

Beim Notenschutz wird die Rechtschreibleistung deines Kindes nicht benotet.

Wie der Nachteilsausgleich und der Notenschutz gehandhabt wird, hängt von dem jeweiligen Bundesland und der Schule deines Kindes ab.
Auf der Seite von Legakids findest du Informationen hierzu für die verschiedenen Bundesländer.
Ich empfehle dir darüber hinaus ein Gespräch mit der Lehrkraft deines Kindes, um zu erfahren, welche Erleichterungen für dein Kind die Schule gegebenenfalls ermöglicht.

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