12 von 12 März 2024

Heute zeige ich dir wieder im Rahmen der Blogaktion „12 von 12“ zwölf Momentaufnahmen von meinem Tag. Dieses Blog-Format ist sehr beliebt, die deutschsprachigen Beiträge sammelt Caro von Draußen nur Kännchen. Ein bisschen Rumstöbern in den anderen Artikeln über den heutigen Tag lohnt sich auf jeden Fall!

1. Meine innere Uhr spielt verrückt

Ich wache unverschämt früh um kurz nach drei auf und will gerade anfangen, mich aufzuregen. Ganz oft habe ich den Eindruck, dass ich gar nicht mehr schlafe, wenn ich zu solchen Zeiten aufwache. Neulich habe ich aber festgestellt, dass das gar nicht stimmt. Denn warum konnte ich mich am nächsten Tag überhaupt nicht mehr an den Podcast erinnern, den ich mir nachts angehört hatte? Schnell einen Schluck trinken und weiterschlafen! Es klappt, juchu!

2. Morgenroutine Teil 1

Meine Morgenroutine ist äußerst schlicht und besteht darin, eine Tasse Kaffee zu trinken. Den zweiten Teil des üblichen Morgenprogramms – Gassirunde mit Frieda – gebe ich an meinen Mann ab, weil ich schon sehr früh einen Termin bei der Physiotherapeutin habe.

3. Kuh-Physiotherapie

Ich rätsele etwas, warum auf dem Plakat der Physiotherapie-Praxis eine Kuh auf einer Weide abgebildet ist. Sooo ländlich ist das Nachbardorf gar nicht, in dem die Praxis ist.

Die Physiotherapeutin bearbeitet meine Schulter und es fühlt sich an, als würde sie mich mit spitzen, langen Fingernägeln piksen und kneifen. Die Praktikantin, die zuschaut, stellt ganz richtig fest, dass das nicht so aussieht, als wäre es angenehm.

4. Hier geht die Post ab!

Schnell bringe ich nach der Schulterbehandlung noch einen wichtigen Brief zur Post im Nachbardorf. In meinem Dorf hat die Post nur nachmittags geöffnet, aber dann arbeite ich.

5. Ausflug in die Zivilisation

Da ich mich jetzt schon „in der Zivilisation“ befinde, gehe ich direkt noch einkaufen. Vor 9.00 Uhr ist der Supermarkt noch richtig schön leer, Spaß macht das alles trotzdem überhaupt nicht.

6. Ich tue was für meine Intelligenz

Wieder zuhause räume ich alles weg, schmeiße Wäsche an, räume etwas auf und gönne mir eine Pause mit Kaffee und Erdnüssen. Irgendwo habe ich vor langer, langer Zeit mal aufgeschnappt, dass Erdnüsse gut fürs Gehirn sind. Wahrscheinlich ist das nicht wahr, aber ich habe beim Erdnuss-Essen seitdem immer das Gefühl, dass ich mit etwas Gutes tue.

7. Poetische Blumennamen

Mein Hund Frieda hat einen Teil des Gartens ohne Auftrag ordentlich „umgegraben“ und ein großes Loch produziert. Ich Spielverderberin habe es mit Erde befüllt und bepflanzt. Ich weiß gar nicht, was mir mehr gefällt – die Pflanzen oder deren poetische Namen: Vergissmeinnicht, Schlüsselblume, Schneeheide, Buschwindröschen.

8. Versalzen

Beim Mittagessen diskutiere ich mit meiner Tochter so eifrig, dass ich gar nicht merke, dass ich meinen Pfannkuchen mit Avocadocreme immer mehr und mehr salze. Er schmeckt fürcherterlich. Wie gut, dass es genug nicht-versalzene Exemplare gibt und ich mein versalzenes Teil wegwerfen kann.

9. Lernen im Dorf

Dienstags gebe ich immer Lerntraining in meinem Dorf. Die Kinder bekommen Hausbesuch von mir. Was ich ja sehr witzig finde: Zwei der Familien, deren Kinder ich betreue, kenne ich aus der Kindergartenzeit meiner Tochter. Warum das lustig ist? Sie ist 15 Jahre alt und die Kindergartenzeit schon ganz schön lange her.

10. Kuschelzeit

Zurück vom Lerntraining gibt es eine Runde Hundekuscheln. Das tut gut!

11. Klammerfreier Haushalt

Wäsche muss noch aufgehängt werden. Wir haben zwar Wäscheklammern. Allerdings sind die aus Holz und ausschließlich zum Basteln gedacht. Fürs Wäscheaufhängen dauert mir das Anklammern zu lange.

12. Heizdecke für Arme

Nach dem Aufenthalt in der Waschküche ist mir so kalt, dass ich mir sämtliche Kirschkernkissen warm mache und auf Beine und Füßen verteile. Vielleicht sollte ich allmählich mal die Anschaffung einer Heizdecke in Betracht ziehen?


Danke, dass du mich durch meinen Tag begleitet hast! Ich hoffe, dass du einen angenehmen 12.3. hattest und freue mich, wenn du nächsten Monat wieder vorbeischaust, wenn es heißt: „12 von 12“.

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