Meine Want-to-do-Liste

Eine Bank auf Skiern vor schneebedeckten Bergen

Hallo liebe Want-to-do-Liste und willkommen im Kreise der Listen von Ilka Kind! Du bist noch ganz neu, deshalb erzähle ich dir ein bisschen was über deine Listen-Kollegen und natürlich auch über deine Aufgaben.

Wenn du dich hier in Ilkas Haus umgucken könntest, würdest du einige Listen entdecken: Einkaufslisten, eine Gassi-Liste, die Essens-Liste, die Liste der gelesenen Bücher, eine Zielliste. Das ist nur eine kleine Auswahl und du musst sie dir nicht merken, weil du kaum etwas mit ihnen zu tun haben wirst.

Wichtig ist, dass du deine direkten Kollegen kennst und weißt, was sie machen.

Die To-do-Liste

Als erstes möchte ich die To-do-Liste erwähnen. Sie ist streng, korrekt und ungeduldig. Wenn die Punkte, die auf ihr stehen, nicht sehr schnell  erledigt werden, dann wird sie ungemütlich und nervig. Wenn sie sprechen könnte, würde sie die ganze Zeit mit gepresster Stimme sagen: „Du musst, du musst, du musst…“. Wie gut, dass sie dazu nicht in der Lage ist!

Übrigens steht sie total darauf, wenn die Dinge, die auf ihre stehen, durchgestrichen oder abgehakt werden. Sie ist sehr wechselhaft und verlangt ständig nach neuen Inhalten. Mal ganz unter uns: Sie ist ganz schön anstrengend!

Die Can-do-Liste

Deine andere Kollegin, die ein ähnliches Aufgabengebiet hat wie du, ist die Can-do-Liste. Auf ihr stehen Ideen und Vorschläge für Beschäftigungen und Unternehmungen, die für die Familie interessant sein könnten. Die Sachen, die auf ihr stehen, wechseln nicht so schnell wie bei der To-do-Liste.

Das Coole ist, dass diese Liste nicht danach verlangt, dass sie abgearbeitet wird. Sie macht einfach nur Angebote und diese werden immer mal wieder erneuert oder ergänzt. Auf ihr wird übrigens auch rumgekritzelt, aber dann sind das meistens kleine Kommentare, Blitze oder Sterne.

Die Aufgaben der Want-to-do-Liste

So, nun kommen wir zu dir und deinem Aufgabenbereich. Ehrlich gesagt bist du ein Glückspilz! Auf dir stehen nur schöne Sachen, die Ilka gerne mal machen würde. Die Can-do-Liste enthält nur Vorschläge zu der Gegend, in der sich die Familie befindet, sei es zuhause oder im Urlaub. Aber du darfst richtig groß denken! Du bist nicht an irgendwelche Vorgaben gebunden, genial, oder? Aber halt mal – Dinge, die sich nicht realisieren lassen, sind tabu, also zum Beispiel noch mal 20 sein. (Das will Ilka auch gar nicht 🙂 ) Und noch ein Punkt zum Abschluss: Pass bitte auf, dass die To-Do-Liste dir nicht einige ihrer Punkte unterjubelt. Manchmal verkauft sie dir ihre Anliegen als deine Wünsche, verrückt oder?

Ohoh, ertappt! Du hast ja schon angefangen mit deiner Auflistung! Und was ist passiert? Direkt an erster Stelle steht ein Punkt, den dir die To-do-Liste untergeschoben hat (Die Garage ausmisten)! Schmeiß das runter! Das macht doch keinen Spaß und schön ist das auch nicht. Die To-do-Liste kann sich selber darum kümmern, dafür bist du nicht zuständig.

Dann probiere es jetzt noch einmal und lass dir ein paar Dinge einfallen, die Ilka Spaß machen könnten und schreibe sie auf. Ich bin gespannt!

Die Want-to-do-Liste

  1. Eine mehrtägige Wanderung unternehmen.
  2. Meinen nächsten Geburtstag auf einem Berg feiern (erledigt, 18.102021)
  3. E-Bike-Fahren ausprobieren.
  4. Einen Handlettering-Kurs machen.
  5. Durch Fulda bummeln.
  6. Den Ifen und den Gottesacker im Kleinwalsertal ohne Schnee erleben.
  7. Ein Buch schreiben.
  8. Nordlichter sehen.
  9. Ins Baltikum reisen. Eine Liste mit möglichen Reiserouten existiert schon länger.
  10. Fotografieren lernen.
  11. Meiner Familie die Normandie zeigen. Bei der Gelegenheit meine alte Austauschpartnerin Anne wiedersehen, die ich 25 Jahre nicht getroffen habe.
  12. An einem einwöchigen Yoga-Retreat teilnehmen, irgendwo in Deutschland, irgendwo am Wasser oder in den Bergen.
  13. Mit Ildiko von Kürthy und unseren Hunden gemeinsam Gassi gehen. Wenn ich Texte von ihr lese, denke ich ganz oft, dass wir uns gut verstehen würden. Und außerdem hat sie mir mit ihrem Buch „Hilde“ über ihren Goldendoodle sehr geholfen, als wir unsern Hund bekamen (auch ein Goldendoodle).
  14. In einem Buchladen übernachten.
  15. Mich hypnotisieren lassen.
  16. Einen eigenen Kleidungsstil finden und umsetzen.
  17. Auf dem Weg hin zum eigenen Kleidungsstil eine Typberatung machen lassen.
  18. New York, Seattle und Kanada sehen.
  19. Durch Südengland reisen und meine Südengland-Liste abarbeiten: In Bath römische Relikte besichtigen, die Atmosphäre von Stonehenge auf mich wirken lassen, Fossilien an der Jurassic-Coast sammeln, alte Seebäder besuchen, an der Steilküste wandern, Teatime zelebrieren, bei Downton-Abbey vorbeisehen, einige englische Gärten und Schlösser genießen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top