Leben ist das, was passiert, während wir Pläne machen -Jahresrückblick 2023

Ganz ehrlich: Dieses Jahr habe ich sehr gut und lange überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick schreiben sollte. Für mich hatte dieses Jahr sehr viel Schweres und Trauriges, es hat mich oftmals an meine Grenzen gebracht.

Gehört so etwas auf einen Blog, der auf meiner Business-Website beheimatet ist? Sollte ich hier nicht primär über meine Arbeit und meine Erfolge schreiben? Und haben Themen wie Krankheit, Sterben, Tod und körperliche Beeinträchtigungen etwas auf einem Business-Blog zu suchen?

Vielleicht nicht. Und trotzdem schreibe ich darüber. Denn ich denke, dass diese Themen in unserer Gesellschaft zu oft tabuisiert und dämonisiert werden.

Wenn ich auf Blogs oder auf Instagram über das schillernde und unbeschwerte Leben anderer Frauen lese, fehlen diese schweren und dunklen Seiten oft. Mir hinterlässt so ein Ausflug in das scheinbar perfekte Leben der Anderen oft ein ungutes Gefühl und ich vergesse, dass mir nur Ausschnitte aus dem Leben gezeigt werden. Ausschnitte, die mit Bedacht gewählt wurden und meistens das zeigen, was in unserer Gesellschaft als angenehm und gut angesehen wird.

Aber auch die andere Seite gehört zum Leben dazu – das Schwere, Traurige, Dunkle. Lese ich bei Frauen wie Kea von Garnier oder Judith Oesterle über ihre täglichen Herausforderungen und Kämpfe, fühle ich mich viel stärker berührt als bei den Texten über das scheinbar perfekte Leben. Das liegt vermutlich daran, dass ich mich in vielem wiedererkenne, wenn auch meine Herausforderungen andere sind.

Nun geht es aber los mit meinem Ausflug in das letzte Jahr, das nicht durchwegs traurig und schwer war. Es gab immer auch schöne Momente, selbst in ganz dunklen Augenblicken. Und ist es nicht genau das, was uns wieder Kraft gibt: Immer die Augen für das Schöne und Gute offen zu halten?

1. Das Leben schmeißt meine Pläne um

Leben ist das was passiert, während wir Pläne machen.

John Lennon

Ende des letzten Jahres hatte ich mir genau überlegt, wie die ersten Monate des neuen Jahres aussehen sollten. Alles hatte ich mir auf einen schönen Plan geschrieben und neben meinen Schreibtisch gehängt, um immer vor Augen zu haben, was ich wann erreichen wollte.

Jahresrückblick 2023 - Plan
Mein Plan, der schon vor Jahresbeginn über den Haufen geworfen wurde.

Aber schon ein paar Tage, nachdem ich diesen Plan aufgehängt hatte, konnte ich ihn wieder von der Wand nehmen und zerreißen. Das Schicksal hatte dazwischengefunkt. Und auch im weiteren Verlauf des Jahres war das Thema „Pläne schmieden und umsetzen“ problematisch: Immer wieder konnte ich Vorhaben nicht umsetzen.

2. Das Verschwinden meiner Mutter

Nach dem Tod meines Vaters im Herbst 2022 war klar gewesen, dass meine Mutter nicht mehr alleine in der bisherigen Wohnung würde leben können. Der Plan war, dass sie in der ersten Januar-Woche in eine Wohnung (betreutes Wohnen) nach Baden-Baden in die Nähe meiner Schwester ziehen sollte.

Die Wochen vor Weihnachten hatten meine Schwester und ich alles rund um den Umzug organisiert, während meine Mutter von allen Freunden und Bekannten in ihrem Wohnort Abschied nahm.

Nach der letzten Abschiedsrunde brach meine Mutter kurz vor Weihnachten zusammen. Der Verlust des Ehepartners nach über 60 Jahren, das Verlassen der vertrauten Umgebung und Menschen und der Umzug ins Neue waren wohl zu viel gewesen.

Wir ließen sie ins örtliche Krankenhaus bringen und dort wurde sehr schnell klar, dass sie nicht mehr würde alleine leben können. Also machten meine Schwester und ich den Umzug nach Baden-Baden rückgängig und suchten fieberhaft nach einem Kurzzeitpflege-Platz. Den fanden wir in unserem alten Heimatort und Weihnachten verbrachte unsere Mutter bereits im Pflegeheim.

a. Sie geht Schritt für Schritt

Schon als wir meine Mutter ins Krankenhaus bringen ließen, phantasierte sie stark. Eine Zeit lang schien sie in einer eigenen Welt zu leben, sah und erlebte Dinge, die für uns andere nicht vorhanden waren, von denen sie aber lebhaft erzählte.

Nach und nach wurde sie ruhiger. Noch wenige Wochen zuvor war sie sehr sprachgewandt gewesen und hatte immer so viel zu erzählen gehabt, dass man selber kaum zu Worte gekommen war. Nun wurde ich bei meinen Besuchen zur Unterhalterin.

Irgendwann war auch das zu viel und dann gab es nur noch die ganz elementare Kommunikation, indem wir uns einfach an den Händen hielten und gar nicht mehr sprechen mussten. Für mich waren das bei aller Trauer schöne Momente, weil auf einmal nicht mehr all das zwischen uns stand, was sonst oft unser Verhältnis getrübt hatte. Wir waren einfach nur Mutter und Tochter und hielten uns an den Händen.

Jahresrückblick 2023 - die Hand meiner Mutter
Das, was wirklich zählt.

Nicht nur das Kognitive und Sprachliche ging bei unserer Mutter Schritt für Schritt zurück. Bei jedem Besuch gab es neue Rückschritte festzustellen, irgendwann konnte sie nicht mehr laufen. Ganz zum Ende funktionierte das Schlucken nicht mehr.

Für uns Kinder war es sehr schwierig, dieses einerseits langsame und doch auch wieder rasend schnelle Gehen unserer Mutter mitzuerleben. Was uns ganz besonders belastete, waren die Fragen: Was hatte sie eigentlich? Und was sollten wir tun? Sollten wir sie in der vertrauten Umgebung lassen und versuchen, sie so oft wie möglich zu besuchen? Oder sollten wir für einen Umzug in die Nähe einer ihrer Töchter sorgen, um sie häufiger sehen zu können?

Wir bekamen zwar Diagnosen. Diese widersprachen sich aber teilweise, wurden relativiert oder zurückgenommen. Ohne wirklich zu wissen, was nun für unsere Mutter am besten sein würde, ließen wir sie auf Wartelisten in Pflegeheimen in unserer Nähe setzen.

Heute weiß ich, dass es gut war, dass sie nicht mehr umziehen musste, dass sie bis zum Ende in ihrem geliebten Wohnort bleiben konnte. Und es fühlt sich absolut stimmig an, dass sie in meinem Heimatort neben unserem Vater auf dem Friedhof liegt.

b. Das Ende

Während meine Mutter immer mehr verschwand, kamen die noch sehr frischen Erinnerungen an das Sterben meines Vaters hoch. Er war kein halbes Jahr zuvor unter Corona-Bedingungen im Krankenhaus gestorben und wir als Angehörige waren dabei überhaupt nicht begleitet worden. Wenn ich an seine letzten Wochen denke, dann fühle ich mich immer noch traurig, hilflos und auch wütend darauf, wie unwürdig er sterben musste.

Der letzte Weg meiner Mutter lief sehr viel würdevoller und friedlicher als bei meinem Vater ab und hat mir etwas von meiner Angst vor dem Sterben genommen.

In ihren letzten beiden Wochen war sie Palliativ-Patientin, was für sie und uns ein Segen war. Ich habe oft den Eindruck, dass Patienten in Kranken- und Pflegeeinrichtungen eher Objekte sind, die streng nach Vorschrift „abgefertigt“ werden. Bei der Palliativ-Pflege wurde uns allerdings gezeigt, dass es auch anders geht. Sie war nun diejenige, die bestimmte, was mit ihr geschehen sollte.

Und auch wir als Angehörige wurden gut begleitet und darüber informiert, wie überhaupt Sterben abläuft. Irgendwie typisch für unsere Zeit und unsere Gesellschaft: Wie eine Geburt normalerweise abläuft, das ist bekannt. Aber dass das Sterben auf natürliche Weise auch in gewissen Stufen geschieht und einer Art innerer Choreographie folgt, war meinen Geschwistern und mir nicht klar. Durch die Informationen des Palliativteams und der Hospizmitarbeiter konnten wir viel besser damit umgehen, was mit unserer Mutter geschah.

c. Helle Momente in dunkler Zeit

Die Zeit, während der meine Mutter immer mehr verschwand und schließlich starb, war hart.

Und doch gab es in der Zeit immer auch wieder helle Momente, die mich zum Lachen gebracht haben oder die einfach ein Stück Normalität an sich hatten und dadurch so wohltuend waren.

  • Meine Schwester und ich waren im Heim im Zimmer meiner Mutter. Sie war nicht mehr ansprechbar – dachten wir zumindest. Bis eine Pflegehelferin in den Raum kam und uns Kaffee anbot. Wir lehnten beide ab und waren sehr erstaunt, als aus dem Bett unserer Mutter sehr bestimmt mit lauter Stimme die Bestellung kam: „Ich will aber Kaffee haben!“

    Natürlich bekam sie ihren Kaffee und das Versprechen der Pflegerin, ihr am nächsten Tag einen richtig schönen Cappuccino zu machen, so wie sie ihn immer so gerne getrunken hatte.
  • Oder der Besuch bei ihr an ihrem letzten Tag. Meine Schwester und ich waren durch heftigen Regen zum Heim gelaufen und hatten nasse Strümpfe und Schuhe. Irgendwie war es ganz normal, dass wir im Zimmer unserer Mutter unser nasses Zeug auszogen, auf der Heizung trockneten, uns Strümpfe von unserer Mutter anzogen und unsere Füße zum Aufwärmen unter ihre Bettdecke schoben.
Jahresrückblick 2023 - Schuhe und Strümpfe auf der Heizung
Normalität in der
Ausnahmesituation.
  • Und auch direkt nach ihrem Tod gab es immer wieder Momente, die fast schon ausgelassen waren. Unsere Mutter hatte immer sehr auf ihr Äußeres geachtet. Als sie gestorben war und wir für ihre Beerdigung Kleidung aussuchten, fingen meine Schwester und ich spontan an, ihre Kleidung anzuprobieren. Es war ein bisschen so wie das Verkleidenspielen als Kind und war gleichzeitig traurig und lustig. Und ich glaube, dass das meiner Mutter gefallen hätte.

    Obwohl mir nichts von ihren Sachen richtig passte, nahm ich ein paar T-Shirts mit. Anziehen kann ich die Teile allerdings nicht und das liegt nicht nur an der fehlenden Passform.

d. Mutterseelenallein

Die Beerdigung meiner Mutter hatte ich mit meiner Schwester gemeinsam geplant.

Dabei sein konnte ich allerdings nicht – ich hatte am Ostersamstag einen positiven Corona-Test und war richtig krank. Weil ich meine Familie nicht nicht anstecken wollte, begab ich mich in Isolation.

Ironie des Schicksals?
Genau an dem Tag, an dem die
Corona-Pandemie für beendet
erklärt wurde, hielt ich meinen
ersten positiven Test in der Hand.

Ein Verschieben der Beerdigung wäre nicht möglich gewesen. Sie war für den Dienstag nach Ostern angesetzt und mein Bruder war dafür aus Korea angereist. Das Beerdigungsunternehmen und die Gäste hätten wir wegen einer Terminverschiebung nicht mehr erreicht, also fand der letzte Abschied meiner Mutter ohne mich statt.

Das war ein Tag, an dem ich mich im wahrsten Sinne des Wortes mutterseelen-allein fühlte.

2. Ich stürze mich ins Leben …

Jahrelang hatte ich sehr zurückgezogen gelebt. Ein Jahr vor der Corona-Zeit hatte ich meinen Hörsturz gehabt, durch den ich extrem geräuschempfindlich wurde. Ich konnte kaum Geräusche ertragen und konnte deshalb an vielem nicht mehr teilhaben: Feiern, größere Treffen, Konzerte. Meine Arbeit als Lehrerin konnte ich auch nicht mehr ausüben. Dann kam die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen und das letzte Jahr war ich sehr intensiv mit meinen Eltern beschäftigt.

Im Sommer dann kam meine Unternehmungslust zurück. Da mein Gehör auch nicht mehr ganz so sensibel auf Geräusche reagierte, traute ich mir wieder einiges zu.

Mit meiner Tochter verbrachte ich ein Wochenende im Rheinland. Ihr Geschenk zur Konfirmation waren Karten für das Improvisationstheater der Bonner Springmaus und Musical-Karten für „Moulin Rouge“ in Köln gewesen. Ganz nebenbei wollte ich ihr auch meinen alten Studienort Bonn zeigen.

Wir verbrachten zwei heiße Tage in meiner alten Wahl-Heimat und ich war begeistert, dass ich trotz meiner Hörbeeinträchtigung das Theater und das Musical so genießen konnte. Ich wollte mehr davon!

In der Folgezeit nahm ich mir viel vor – ich war in einigen Konzerten, in der Oper, in einem weiteren Musical. Wie schön, dass das endlich wieder ging, wenn auch mit fetten Ohrstöpseln im Ohr und immer unter Anspannung, wie es mir hinterher gehen würde.

… und erhalte einen Dämpfer

Ich wurde noch mutiger und fuhr in die Nähe von München zu dem Netzwerktreffen von Dina Beneken. Es war so schön, endlich mal die Frauen live zu erleben, mit denen ich seit über zwei Jahren in dem Kompetenzzirkel Lernen bin. Leider fand mein Ohr diesen Tripp gar nicht gut. Die Bahnfahrt, das mehrstündige Zusammensein und das gemeinsame Abendessen in einer lauten Pizzeria – all das zusammen war viel zu viel für mein Gehör gewesen und ich bekam so heftigen Tinnitus, Kopf- und Ohrenschmerzen, dass ich verfrüht wieder abreiste.

Auf dem Weg zum Netzwerktreffen,
das ich leider vorzeitig abbrechen musste.

Auch bei anderen Treffen in größerer Runde lief es ähnlich ab – nach zwei Stunden mit viel Gerede und ordentlich Umgebungsgeräuschen fühlte sich mein Ohr noch tagelang wie wund an.

Den nächsten Dämpfer bekam ich im November bei einem München-Tripp mit meinem Mann. Ich achtete zwar gut auf Gehörschutz und wir versuchten so gut es ging laute Situationen zu meiden. Es war trotzdem viel zu viel für mein Gehör.

Als ich wieder nachhause kam, war ich so fertig, dass ich zu kaum noch etwas in der Lage war. Nachdem ich beim Gassigehen mit ein paar Kindern harmlos rumgescherzt hatte, kullerten mir die Tränen aus den Augen. Was war nur los mit mir? So konnte ich nicht weitermachen, das war klar. Ich sagte alles ab, was ich geplant hatte, sogar meine Lerntrainings. Das kam mir sehr seltsam vor, aber warum soll man nicht Termine canceln, wenn die mentale Gesundheit gerade leidet und man den Eindruck hat, nicht mehr zu können?

Inzwischen hat sich mein System wieder regeneriert. Ich bin noch vorsichtig, will mich aber nicht wieder so in mein Schneckenhaus verkriechen wie die Jahre zuvor. Ich darf weiter ausprobieren, was geht und wie lange ich bestimmte Situationen ohne Schaden „durchhalte“. Beim Abschlussball meiner Tochter Anfang Dezember war ich deshalb nur für zwei Stunden mit Ohrstöpseln dabei, um mich nicht wieder zu überlasten. Das war genau die richtige Dosis.

Prinzessinnen und schlaksige Jünglinge
beim Abschluss-Ball

3. Meine Lern-Leidenschaft

a. Meine Arbeit als Lerntrainerin

Oft war ich dieses Jahr sehr erschöpft und traurig. Was mir gut half, war meine Arbeit.

Ich nahm nach und nach mehr Lernkinder auf und unterstütze aktuell 10 Kinder und Jugendliche. Außerdem begann ich mit einem erwachsenen Engländer zu arbeiten und ihn mit einer Mischung aus LRS-Training und Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten.

Im Sommer kamen mehrere Eltern auf mich zu und fragten nach, ob ich für ihr Kind eine Lernstandsanalyse erstellen könnte. Das Gute war: An ein derartiges Angebot hatte ich ohnehin schon gedacht und so entstand mein Rechtschreib-Check.

Mein Kerngeschäft ist und bleibt allerdings die Arbeit mit den Lernkindern. Das macht mir sehr viel Spaß und ich merke, dass ich den Kindern (und den Familien) wirklich weiterhelfen kann. Wenn die Kinder bei mir anfangen, haben sie oft schon einiges an Frust und Stress rund um das Thema Lernen und Schule erlebt. Ganz oft liegt das Selbstvertrauen brach. Es ist wunderbar, wenn ich miterlebe, wie die Kinder Schritt für Schritt in der Rechtschreibung und beim Lesen sicherer werden. Oft bekommt durch diese Erfolge auch das Selbstbewusstsein einen Schub.

Bei einigen Kindern haben sich nach einiger Zeit der Zusammenarbeit mit mir schon die Deutschnoten gebessert. Was ich allerdings noch viel besser finde, dass sie ihre Scheu vor der Schriftsprache verlieren und sich immer mehr mit ihr anfreunden. Ein Junge erzählte mir beispielsweise, dass Deutsch inzwischen sein Lieblingsfach sei, ein anderer brachte eine mehrseitige selbstgeschriebene Geschichte mit, wieder ein anderes Kind beschloss, bei der Schülerzeitung mitzumachen. Das sind wirklich Glücksmomente mit meinen Lernkindern, die ich in solchen Situationen erlebe!

Oft habe ich das Gefühl, dass ich beruflich nicht richtig in die Gänge komme. Bezogen auf meine Idee, auch online tätig zu sein, stimmt das. Aber mit meinem Präsenzangebot stehe ich solide da und hoffe, dass das auch so bleibt.

b. Mein Schreiben übers Lernen

Lernen ist eine Leidenschaft von mir, genauso wie das Schreiben. Wie gut, dass ich beim Bloggen beide Interessen miteinander verknüpfen kann!

2023 habe ich nicht so viel gebloggt, wie ich gerne gewollt hätte und so sind insgesamt nur 22 neue Texte auf meinem Blog erschienen. Ein Teil der Blog-Posts sind über persönliche Themen (zum Beispiel über Alltagsbetrachtungen im Form der „12 von 12“-Texte). Aber immer wieder schreibe ich auch über Themen, die unmittelbar mit meiner Arbeit als Lerntrainerin zu tun haben, wie zum Beispiel diese hier:

c. Lernen im beruflichen Kontext

Ich liebe es nicht nur, anderen etwas zu vermitteln. Auch selber lerne ich sehr gerne.

Mein eigenes Lernen kann das Verschlingen von Fachbüchern bedeuten, das Hören von Podcasts oder ausführliche Internet-Recherchen. Sehr gerne besuche ich aber auch Kurse. Zumal, wenn es um Themen geht, die mir nicht so liegen, beispielsweise alles Technische.

2023 habe ich deshalb auch einige Kurse gebucht, um mich für mein Business fit zu machen. Teilweise habe ich die Kurse allerdings zu einem Zeitpunkt besucht, wo ich noch nicht so weit war, um das Gelernte umzusetzen. Das war bei einem kleinen Kurs über Pinterest der Fall. Nach wie vor bin ich dort nicht aktiv.

Auch einen Instagram-Kurs habe ich besucht. Er war an sich gut, aber ich habe einfach nicht die Kapazitäten Instagram auf die Weise zu bespielen, wie es uns dort gezeigt wurde.

Deshalb fällt mein Resümee der besuchten Business-Kurse für 2023 sehr verhalten aus. Einiges davon hätte ich mir sparen können, wenn ich mich, meinen aktuellen Stand im Business und die Kursinhalte besser hinterfragt hätte.

d. Persönliches Lernen

Während ich also von den Kursen im beruflichen Kontext nicht wirklich hingerissen war, habe ich im persönlichen Bereich gute Kurse besucht. Besonders angetan hat mir eine Workshop-Reihe über Spiraldynamik. Ich habe das Gefühl, einige Baustellen an meinem Körper mit diesem Ansatz in den Griff bekommen zu können.

Was dieses Jahr allerdings mein Lernfeld par excellence war: Ich selber! 2023 habe sehr viel über mich gelernt und an mir einige Seiten entdeckt, die mir (und teilweise auch meinen Mitmenschen) das Leben schwer machen. An diesen Themen habe ich intensiv gearbeitet, teils mit Unterstützung eines Coaches, teils alleine. Und was soll ich sagen: In dem Bereich habe ich die größten Fortschritte dieses Jahr gemacht. Das freut mich sehr.

„Ich kann nicht Kajak fahren. Meine Arme sind zu schwach und ich kann nicht steuern!“, habe ich jahrelang gedacht. 2023 bin ich das erste Mal alleine in einem Kajak gefahrenund es hat super geklappt.

4. Zusammenrücken der Geschwister

Meine Geschwister sind 8 und 10 Jahre älter als ich. In meiner Kindheit hat es sich oft so angefühlt, als wäre ich Einzelkind mit älteren Geschwistern. Je älter wir wurden, desto unwichtiger wurde der Altersunterschied. Allerdings sorgte die räumliche Trennung dafür, dass der Kontakt nicht sehr eng war und wir uns nicht so oft gesehen haben. Meine Schwester und ich wohnen zwei Stunden voneinander entfernt, mein Bruder lebt seit 15 Jahren in Südkorea.

In dem halben Jahr, in dem wir von unseren Eltern Abschied nehmen mussten und in der Zeit danach habe ich es so richtig zu schätzen gelernt, meine Geschwister zur Seite zu haben. Wir sind uns dadurch auch näher gekommen und das ist schön.

Gemeinsam haben wir schwerwiegende und schmerzhafte Entscheidungen gefällt, uns getröstet, aber auch die Vergangenheit Revue passieren lassen. Anfang des Jahres trafen wir drei uns in der Wohnung der Eltern. Das war das erste Mal – ich weiß nicht, ob seit Jahren oder überhaupt – dass wir uns ohne unsere Familien oder Eltern getroffen haben. Wir sind die alten Erinnerungsstücke unserer Eltern und Großeltern durchgegangen und haben auf diese Weise Abschied von ihnen genommen.


5. Was sonst noch so war

a. Urlaube

Der erste Urlaub des Jahres in den Osterferien lief nicht wie geplant ab. Eigentlich hatten wir vorgehabt, eine Woche auf Mallorca zu verbringen. Da wir allerdings wegen der unsicheren Situation mit meiner Mutter nicht hatten buchen wollen, landeten wir schließlich am Bodensee.

Ich war vorher zwei Mal am Bodensee gewesen. So richtig gepackt hatte mich die Gegend damals nicht. Zu abgelenkt war ich von den Menschenmassen, die dort in der Hauptsaison unterwegs waren.

Dieses Mal waren wir etwas abseits vom Bodensee im Ried bei Radolfzell. Das Wetter war nicht sehr kooperativ, es regnete sehr viel. Wenn es mal schön war, bekam ich allerdings einen Eindruck, wie der Bodensee auch sein kann, ohne Touristenströme und das gefiel mir gut. Da ich erst einen Tag vor dem Start an den Bodensee einen negativen Corona-Test gehabt hatte, war für mich das Regenwetter gar nicht so schleckt.

So konnte ich mich ganz gut erholen. Am letzten Tag unseres Aufenthalts war richtig schönes Wetter und ich fiel in mein typisches Ilka-bei-gutem-Wetter-auf-Reisen-Verhalten und wollte jeden Fitzel Sonnenschein ausnutzen und möglichst viel sehen und erleben. Dass das für meinen geschwächten Körper nicht wirklich gut war, merkte ich abends.

Auch beim Sommerurlaub in Schleswig-Holstein und Dänemark blieb die unternehmungslustige Reise-Ilka zuhause. Ich hatte ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Erholung und fand es wunderbar, fette Bücher zu lesen und kleinere Ausflüge zu machen.

Es war ohnehin ein seltsamer Sommerurlaub: Vorher und nachher war es bei uns superheiß, während unserer Zeit am Meer war das Wetter eher durchwachsen. Das war aber nicht das Seltsame, sondern dass wir dieses Jahr nicht mit dem Wohnwagen unterwegs waren. Die 12 Jahre davor waren wir immer auf Campingplätzen gewesen.

Nachdem letztes Jahr allerdings deutlich geworden war, dass diese Art des Urlaubs aktuell nicht mit den hauseigenen Teenies harmoniert, ging es diesen Sommer in Ferienhäuser – fand ich auch sehr schön, weil weniger Arbeit als auf dem Campingplatz anfiel.

b. Wir werden Vegetarier

Irgendwann im Januar schauten meine Tochter und ich fern und landeten bei einer Tier-Doku. Vorgestellt wurden etwas kauzige Typen, die Schweine aus der Massentierhaltung befreiten und ihnen ein schwein-gerechteres Leben boten. Ich war von der Schwein-Werdung der Tiere sehr berührt.

Am Vormittag noch hatte ich Schweinefilet gekauft, das es am nächsten Tag geben sollte. Aber ich hatte überhaupt keine Lust mehr darauf und beschloss ganz spontan: „Ich werde Vegetarierin“. Meine Tochter machte sofort mit und seitdem essen die weiblichen Familienmitglieder (mit Ausnahme des Hundes) kein Fleisch mehr.

Das einzige weibliche Familienmitglied,
das dem Fleisch 2023 nicht abgeschworen hat.

Übrigens hat das Vegetariertum in meiner Familie eine lange Tradition. Meine Großeltern waren schon vor 100 Jahren Vegetarier geworden und mein Vater hat während seines gesamten Lebens kein Fleisch gegessen.

c. Mitglied im Fitness-Studio

Und noch eine weitere Sache startete für mich im Januar: Ich wurde Mitglied in einem Fitness-Studio. Die Zipperlein am Rücken und an den Schultern wurden immer häufiger und ich verordnete mir selber mehr Sport.

Ich kann nicht gerade behaupten, dass mir das Training an den Geräten Spaß macht. Trotzdem versuche ich einmal die Woche diese Übungen zu machen. Was mir sehr viel besser gefällt, sind die angebotenen Yoga-Kurse, wo ich richtig gerne hingehe.

6. Mein Fazit und mein Ausblick

a. Was ich geschafft habe

Letzten Dezember hatte ich mir beim Schreiben meines Rückblicks auf 2022 für das beginnende Jahr das Motto „In Ordnung“ überlegt.
Ehrlich gesagt war mir dieser Leitgedanke nicht mehr präsent. Er fiel mir erst beim Lesen des alten Rückblicks wieder ein. Aber vielleicht hat er mich unbewusst begleitet, denn ich habe es geschafft, einiges „in Ordnung“ zu bringen.

Wie ich es mir gewünscht hatte, habe ich meine Buchhaltung in Ordnung gebracht und auch die Verträge für meine Lerntrainings habe ich vereinheitlich, dort also auch für Ordnung gesorgt.

Im Sommer bekam ich dann einen Rappel und fing an in unserem Haus für Ordnung zu sorgen und Zimmer für Zimmer, Schrank für Schrank durchzugehen, auszusortieren und neu zu ordnen. Schade nur, dass ich etwas die Motivation verlor, als ich mich bis zum Keller vorgearbeitet hatte. Aber auch da geht es weiter, wenn auch momentan nicht so engagiert wir im Sommer.

b. Was ich nicht geschafft habe

Nicht geschafft habe ich, endlich einen Newsletter anzubieten. Auch gibt es noch keine digitalen Produkte von mir. Das sind Punkte, die ich im neuen Jahr angehen werde, ganz in Ruhe.

Eins ist mir in dem vergangenen Jahr noch einmal klar geworden: Immer wieder passiert es mir, dass ich meine, Sachen machen zu müssen, die eigentlich gar nicht passen. Das betrifft Weiterbildungen, die ich besuche, die mir aber nicht wirklich etwas bringen. Auch überlege ich mir immer wieder Angebote, hinter denen ich aber nicht zu 100 Prozent stehe und die nicht wirklich zu mir passen.

c. Mein Motto für 2024

Mein Wunsch für das neue Jahr ist es deshalb, dass ich es schaffe, besser bei mir zu bleiben und gut darauf zu achten, was mir gut tut und was ich eigentlich wirklich will. Das wird mir hoffentlich auch dabei helfen, nicht wieder irgendwelche Kurse zu buchen, die eigentlich nicht passen!

Aus diesem Grunde lautet mein Motto für das neue Jahr: Ich bleibe bei mir.

d. Das möchte ich 2024 erreichen

Gerade lese ich Sabine Asgodoms Buch „Deine Sehnsucht wird dich führen“ habe dort sehr einleuchtende Definitionen von Zielen und Visionen gefunden. Sie schreibt, dass Ziele oft zu einer Art Rastlosigkeit führen. Hat man ein Ziel erreicht, dann muss direkt das nächste Ziel her. Hallo Hamsterrad! Das ist genau das, was ich nicht möchte.

Eine Vision geht laut Sabine Asgodom über das Träumen hinaus, oft auch über die eigene Person und hat eine längere „Haltbarkeit“. Ich habe schon lange eine Vision: Ich möchte, dass möglichst viele Kinder gut lesen und schreiben können. Diese Vision darf mich auch im kommenden Jahr leiten.

Einerseits werde ich in meinem Business weiterhin entsprechende Angebote für Kinder mit Schwierigkeiten in der Schriftsprache haben. Zum anderen möchte ich aber noch mehr Menschen erreichen und beim Lesen- und Schreibenlernen unterstützen. Das möchte ich über das Bloggen erreichen, weshalb bei mir im neuen Jahr das Schreiben einen größeren Raum einnehmen darf als bisher.

Ganz detaillierte Pläne wie letztes Jahr mit Deadlines mache ich dieses Jahr nicht. Mich hat es zu sehr frustriert, dass das 2023 so gar nicht funktioniert hat. Deshalb bleiben meine Wünsche und Ziele für 2024 etwas vage. Zum Abhaken habe ich dann zwar nichts, aber ich bin sicher, dass ich auch so meine Wünsche realisieren werde. Denn auch 2023 ist vieles passiert, teilweise Dinge, die ich geplant und gewünscht hatte. Teilweise kamen aber auch Dinge in mein Leben, die ich spontan entschieden habe, wie beispielsweise auf Fleisch zu verzichten.


Vielen Dank, dass du mich durch mein Jahr begleitet hast! Ich habe dir ja erzählt, was mein Traum für 2024 ist – mehr schreiben und meiner Vision näher kommen.

Wovon träumst du denn? Und hast du vielleicht auch eine Vision? Ich freue mich, wenn du mir darüber in den Kommentaren schreibst.

20 Kommentare zu „Leben ist das, was passiert, während wir Pläne machen -Jahresrückblick 2023“

  1. Liebe Ilka,

    vielen Dank für diesen wunderbar ehrlichen und authentischen Jahresrückblick.
    Ich denke, solche Artikel sind mehr als wichtig auf einem Business-Blog, denn wir sind alle nur Menschen und sollten über solche Tabuthemen einfach viel offener sprechen (können).
    Am schönsten fand ich die hellen Momente in den letzten Tagen mit deiner Mama. Auch dein Thema oder besser das von John Lennon hat mich sehr angesprochen. „Leben ist das, was passiert, während wir Pläne machen.“

    Alles Liebe für dich und God Jul 🎄
    Verena

    https://www.verenaschmalz.com/blog/rueckblicke/jahresrueckblick-2023-auswandern-lofoten-weg-nach-norwegen

    1. Liebe Verena,
      danke für deinen lieben Worte. Ich war wirklich unsicher, ob ich so viel über die schweren Seiten meines letzten Jahres schreiben kann und soll.
      Dein Jahresrückblick ist ja spannend – Auswandern auf die Lofoten, das hört sich nach einem großen Abenteuer an!
      Viele Grüße
      Ilka

  2. Hallo Ilka,
    die Überschrift deines Jahresrückblicks hat mich angesprochen, weil ich sie glatt unterschreiben könnte. Der Bericht über das langsame Verschwinden deiner Mutter hat mich tief berührt. Deine Mission, Kindern das Lesen beizubringen, ist so wichtig. Die Sehnsucht nach der Welt der Bücher fängt mit dem Vorlesen an und muss nicht aufhören, wenn die Kinder selber lesen können. Ich wünsche dir viel Kraft und viele glückliche Kinder, denen du mit der Fähigkeit, lesen zu können, unendliche Welten zu Füssen legst.
    Liebe Grüsse
    Susan

    1. Liebe Susan,
      hach, was hast du schön über die Macht des Lesens geschrieben. So sehe ich es auch – Lesen ist noch mehr als das Entziffern von Buchstaben und das Aufnehmen von Informationen. Es kann das Entdecken ganz neuer Welten bedeuten.
      Viele Grüße
      Ilka

  3. Hallo Ilka,
    das hört sich toll an, was du beruflich machst, vor allem, wenn man so schönes Feedback von den Kindern bekommt. Lesen und schreiben können ist so unglaublich wertvoll, vor allem das Leseverständnis, finde ich. Das merke ich teilweise bei unseren Auszubildenden, dass denen das unheimlich schwer fällt, sich selbst Wissen aus Texten zu erarbeiten. Schön, dass du Kinder da unterstützen kannst.
    Ich wünsche dir wunderbare Weihnachtstage
    LG
    Yvonne

    1. Liebe Yvonne,
      vielen Dank für deine wertschätzenden Worte! Ich bin auch sehr froh, dass ich beruflich meine Nische gefunden habe und das Gefühl habe, wirklich weiterzuhelfen.
      Dir alles Gute.
      Viele Grüße
      Ilka

  4. Liebe Ilka,

    ich habe selbst „schwierige“ Themen in meinem Blog. Und ich habe auch manchmal die Gedanken „passt das denn alles hier zusammen!?“

    Und dann denke ich „Ja!“, denn die gemeinsame Basis bin ich.

    Ich bin mir sicher, dass dein toller Artikel über ein so schweres Jahr ein Pfund ist. Du durftest mit dem Artikel noch einmal „kondensiert reflektieren“, andere können sich in deinen Worten wiederfinden (ich kenne seht gut diesen ulkigen Humor in sehr kritischen Situationen!) und insgesamt lernen deine Leser DICH kennen.

    Danke, dass ich dich besser kennenlernen durfte!

    Claudia

  5. Liebe Ilka,
    ich freue mich, dass du deinen Jahresrückblick geschrieben und veröffentlicht hast und ich ihn lesen durfte. Und ich finde mich in so vielem wieder, wie du dir denken kannst.
    Es freut mich sehr, dass ich dich mit dem, was ich auf Social Media teile berühren darf. Und auch über unsere Verbindung, die jetzt schon so lange online besteht.
    Ganz herzliche Grüße, Judith

    1. Liebe Judith,
      danke für die lieben Worte. Und danke, dass du mir immer wieder auf SocialMedia zeigst, dass es auch in ganz schwierigen Situationen immer etwas Gutes und Schönes zu entdecken gibt!
      Viele Grüße
      Ilka

  6. Liebe Ilka,
    wir folgen uns ja schon über unsere (Recht-)Schreibthemen seit einer Weile. Umso neugieriger war ich, dich über deinen Jahresrückblick ein bisschen besser kennenlernen. Ich erinnere mich daran, dass wir beide herausgefunden haben, dass wir beide in Bonn studiert haben.
    Auch bei dem Ohrenthema kann ich bei dir andocken. Bei mir ist es aber weniger die Überempfindlichkeit von Geräuschen, sondern vielmehr die Schwerhörigkeit, die mich oft ausschließt. Dank meiner Hörgeräte kann ich Gesprächen folgen, Radio hören und im Chor singen. Habe ich sie einmal vergessen, geht das alles nicht mehr und ich höre nur Brei, wie durch einen Wattepfropf im Ohr.
    Es hat mich sehr berührt, wie du über das Abschiednehmen von deinen Eltern geschrieben hast. Auch bei uns spielt das Elternthema eine große Rolle in unserem Alltag.
    Und auch, wenn ich in meinem Jahresrückblick von Erfolgen schreibe, bin ich von meinem Wesen her introvertiert und entdecke gerade die hochsensible Seite in mir. Ich brauche sehr viel Rückzug und das Homeoffice, meine stille Arbeit als Lektorin und das Bloggen helfen mir sehr.
    Ich freue mich sehr, dass du im nächsten Jahr in der TCS bloggen wirst. Wie schön! Bin gespannt auf deine Blogartikel, liebe Ilka.
    Herzensgrüße
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin,
      wow, wir haben ja wirklich einige Gemeinsamkeiten. Dass du auch eher introvertiert bist, hätte ich beispielsweise nicht gedacht. Wenn ich von dir lese, habe ich immer den Eindruck, dass du sehr aktiv bist. Aber das sind ja immer nur Ausschnitte aus dem Leben, die wir von unseren Mitmenschen mitbekommen (oder lesen). Ich freue mich schon auf unser gemeinsames Bloggen in der TCS!
      Viele Grüße
      ILka

  7. So ein bewegender Rückblick. Ich hätte dich gerne beim Lesen einfach nur immer wieder in die Arme genommen. Schön, dass du dennoch auch die schönen Momente nicht aus den Augen verloren hast.

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und frohe Feiertage!

  8. Liebe Ilka,
    du hast einen tollen Jahresrückblick geschrieben. 😊
    Ich hätte fast die gleiche Überschrift gewählt wie du.
    Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg fürs neue Jahr! 🍀
    Lass uns gemeinsam ganz viele Kinder und deren Familien fürs Lesen und Schreiben begeistern!
    Lg, Birgit

    1. Liebe Birgit,

      wie schön, dass wir beide das selbe große Ziel haben: möglichst vielen Familien zu helfen, deren Kinder (in der Schule) Schwierigkeiten haben.
      Ist ja lustig, dass du fast die selbe Überschrift gewählt hättest. Wir ticken halt ähnlich, habe ich zumindest immer wieder den Eindruck.

      Liebe Grüße
      Ilka

  9. Liebe Ilka,
    ich habe mit Interesse jede Zeile deines Rückblicks gelesen und mich immer wieder daran erinnert, wie herausfordernd die vielen Bausteine für dich und deine Familie waren.
    Dass du im neuen Jahr verstärkt den Fokus auf das legen möchtest, was sich für dich wirklich stimmig anfühlt, und weiterhin deiner großen Vision, Kinder beim Lernen zu unterstützen, folgst, ist ein großartiger Kompass, der dich auch entlasten wird durch seine Klarheit.
    Das Bild von euch Schwestern in Mamas Kleidung drängt sich dauernd in meinen Kopf, eure Mama wird sich da, wo sie ist, sicher jetzt noch köstlich amüsieren.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du die Geräuschkulisse wieder zunehmend in mehr kulturelle Genüsse und Abenteuer integrieren kannst und dass dieses Jahr leichter wird.
    Alles Liebe und danke für unsere Blog-Freundschaft…
    Claudia

    1. Liebe Claudia,
      ganz vielen Dank für deine einfühlsamen und aufmunternden Worte. Ich bin auch für unsere Blog-Freundschaft dankbar und hoffe, dass wir uns auch 2024 begleiten werden.
      Auf deinen Rückblick bin ich schon gespannt.
      Liebe Grüße
      Ilka

  10. Liebe Ilka,
    vielen Dank für diesen sehr persönlichen Jahresrückblick und dass Du auch Deine schweren Momente teilst.
    Abschiede gehören leider, in den unterschiedlichsten Formen, zu unserem Leben dazu. Und oftmals bringen sie das eigene Leben gehörig durcheinander.
    Ich wünsche Dir für 2024 viel Erfolg und schöne Momente, auch wenn Du Dir diesmal keine so genauen Ziele gesetzt hast.

    Liebe Grüße
    André

    PS: Mein Jahresrückblick –> https://www.manage-dich-selbst.de/jahresrueckblick-2023/

    1. Lieber André,
      vielen Dank für deine netten Worte und guten Wünsche für 2024. Ich hatte wirklich sehr starke Bedenken, einen so persönlichen Text zu veröffentlichen.
      Aber sind es nicht letztendlich diese persönlichen Dinge, die wirklich interessant sind und uns ansprechen?
      Viele Grüße und auch dir im frischen Jahr alles Gute
      Ilka

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